Bild: fvo

„Vergelt`s Gott mehr als Dank“ - Neujahrsempfang der Pfarrei

Waldthurn (franz voelkl) Kurze, aber intensive Worte des Dankes, gemütliche Unterhaltung und kulinarische Genüsse in Form eines leckeren Büffets standen im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs der Pfarrei St. Sebastian Waldthurn. Erstmals lud Pfarrer Norbert Götz zusammen mit dem Pfarrgemeinderat (PGR) zum Neujahrsempfang ein. Mehr als 70 Mitarbeiter waren der Einladung am vergangenen Samstag ins Pfarrheim gefolgt. Götz begrüßte jeden einzelnen persönlich mit Namen, was für die kurze Zeit des Daseins in Waldthurn doch beachtlich ist. „Nicht geschimpft ist gelobt genug“, den alten Oberpfälzer Spruch wollte er dabei nicht gelten lassen. „Darum will ich heute allen ein herzliches Vergelt`s Gott sagen“. Dieses sei mehr als Danke sagen, denn Gott gehöre dazu. Viele Leute hier an der böhmischen Grenze packen mit an und haben enorme Talente.

Ganz wichtig sei für seine Orientierung in der Anfangsphase der Pfarrgemeinderat und Ingrid Troidl vom Pfarrbüro gewesen. Götz sagte amüsiert, er habe gehöre, dass in Waldthurn das „Unwort 2017 Wutschdorf“ heißt. Dabei spielte er darauf an, dass immer wieder Pfarrangehörige aus seiner Ex - Pfarrgemeinde Wutschdorf ihren ehemaligen Pfarrer besuchen. Manche meinen, die sollten ihren früheren Pfarrer hier in Waldthurn in Ruhe lassen, damit er hier heimisch werden kann.

„Dass für mich Waldthurn nicht das Unwort 2017 geworden ist – liegt an euch – herzliches Vergelt`s Gott dafür“, sagte der neue Waldthurner Pfarrer sehr ehrlich.

„Wir wissen, wie wichtig es ist, aktive, kreative und zuverlässige Menschen in einer Pfarrei zu haben“ sagte Pfarrgemeinderatssprecherin Birgit Bergmann. Nur so könne und werde eine lebendige Pfarrgemeinde gelingen. In diese funktionierende Pfarrei wurde zum 1. September 2017 der neue Pfarrer Norbert Götz versetzt. Obwohl es ihm doch sehr schwer fiel, sich nach fast 25 Jahren von Wutschdorf zu trennen meinte die Sprecherin, dass der Trennungsschmerz doch nun ein bisschen nachlasse.

Durch seine freundliche und kontaktfreudige Art haben die Waldthurner den neuen Pfarrer schnell ins Herz geschlossen. Vergelt`s Gott wolle sie für die seelsorgerischen Tätigkeiten, Kranken- und Geburtstagsbesuche sagen und das Interesse an den Menschen. „Besonders fällt auf, dass die Altenrunde St. Elisabeth enormen Zulauf hat“. Bergmann dankte dem Bürgermeister, den beiden Kirchenpflegern und dem Pfarrgemeinderat, der auch das imposante Buffet aufgebaut hat. Auch auf die Pfarrgemeinderatswahl am 25. Februar 2018 wies sie hin.

 

Bild: fvo

Waldthurn(fvo) Seit vielen Jahren findet alljährlich einen Tag vor dem Heiligen Abend in der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung auf dem Fahrenberg ein besinnliches Weihnachtskonzert statt. „In diesem Jahr waren wir vom Besuch überwältigt“, meinte Organisator Georg Schmidbauer beim Neujahrsempfang der Pfarrei St. Sebastian in Waldthurn. Neben Schmidbauer waren der türkische Tenor Ibrahim Yesilay, die Waldthurner Sängerinnen Hannah Reil, Annika Pankotsch, Annelie Kraus und Alexandra Jaworski sowie Hans-Peter Reil mit auf den Heiligen Berg der Oberpfalz gekommen. Sie stimmten zusammen mit den Trompetensolisten Sophia Mäckl, Julian Bauer und Jonas Kraus die vielen Zuhörer auf die Geburt Christi ein.

Die Besucher zeigten ihre Begeisterung für dieses Weihnachtskonzert mit freiwilligen Spenden zum Abschluss des einstündigen Konzerts. „Dabei kamen 1500 Euro zusammen, die wir zur Renovierung unserer geliebten Fahrenbergkirche übergeben wollen“, sagte Schmidbauer bei der Übergabe des symbolischen Schecks an Pfarrer Norbert Götz.

Bild: fvo Josef Riedl, 60 Jahre Mesner auf dem Fahrenberg

Bild (franz voelkl) Die neuen Ministranten: vordere Reihe von links: Marlene Greiner, Lisa Stahl, Marie-Christin Wallmeyer, Antonia Weiß, Jakob Lukas und Jonas Götz.