30.05.2021 Namenstag der Dreifaltigkeitskapelle: Strahlendes erstes Fahrenbergfest

Pfarrer Andreas Weiß aus Bruck bringt die Dreifaltigkeit Gott-Vater, Gott-Sohn, Gott-Heiliger Geist – am Altar des Gotteshaus in Bezug zur Muttergottes.

Bild und Text: Franz Völkl

Im Altarraum hatte sich ein Rotschwänzchen eingefunden, das fröhlich um den Altar herumflog und den Festgottesdienst am Sonntag verfolgte. Auch die Friedensmadonna auf dem Ostgiebel der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung auf dem Fahrenberg strahlte bei herrlichem Sonnenschein förmlich über das ganze Gesicht. Die Gläubigen feierten am Dreifaltigkeitssonntag das erste Fahrenbergfest. Petrus meinte es besonders gut mit den Pilgern. Das Patrozinium der neben der Wallfahrtskirche befindlichen Dreifaltigkeitskapelle feierte in der Wallfahrtskirche der ehemalige Vohenstraußer Kaplan (1996 bis 2001) Andreas Weiß, der heutige Pfarrer von Bruck.

Der Geistliche brachte die Dreifaltigkeit „Gott-Vater“, „Gott-Sohn“, „Gott-Heiliger Geist“ am Altar des Gotteshaus in Bezug zur Muttergottes. Der Prediger meinte, dass Maria eine Dienerin des Herrn sei, die auf Gott verweist. Sie sei keine Konkurrenz zu Gott, sondern helfe den Menschen, ihn zu verstehen. “An der Hand Mariens können wir in das Reich Gottes eintauchen. Sie ist nicht die Mutter Christi, sondern die Gottesmutter”. Maria sei die Frau, die man nur in Verbindung mit der Dreifaltigkeit verstehen könne.

Die Waldthurner Gesangsgruppe Triangel mit Andrea Götz, Steffi Daubenmerkl und Doris Völkl beeindruckte die Kirchenbesucher mit ihren klaren Stimmen, Georg Schmidbauer und Marina Daubenmerkl begleiteten an der Orgel. Der Lennesriether Hans Pausch sprach die Lesung und die Fürbitten.