29.12.2021 Büchereileiterin Elisabeth Meißner geht nach 25 Jahren in den Ruhestand

Elisabeth Meißner (Mitte), die sich auch für den kreativen und schönen Blumenschmuck in der Pfarrkirche verantwortlich zeigt, geht nach 25 Jahren in den Ruhestand. Pfarrer Norbert Götz und Bürgermeister Josef Beimler sowie ihre Nachfolgerinnen Cornelia Greiner-Braun (links) und Judith Friedl (rechts) sagten ein herzliches Vergelt`s Gott.

Bild und Text: Franz Völkl

Ein Vierteljahrhundert war Elisabeth Meißner die Seele der Pfarr- und Gemeindebücherei. „Wir haben mit dem offiziellen Dank noch etwas gewartet, da wir gehofft hatten, dass sich die Pandemiesituation bessert“, sagte Pfarrer Götz in der Pfarrkirche. Man wolle sie nun für 25 Jahre als Leiterin der Pfarr- und Gemeindebücherei ehren.

Dazu war auch die Familie der früheren Büchereileiterin, die neuen „Chefinnen“ der Bücherei, Judith Friedl und Cornelia Greiner-Braun, Kirchenpfleger Max Kick, Pfarrgemeinderatssprecherin Birgit Bergmann und Bürgermeister Josef Beimler gekommen. Pfarrer Götz sagte, Meißner habe vielen Menschen das Lesen, von der Kita über die Schule bis zu den Erwachsenen näher gebracht. Die geleisteten ehrenamtlichen Stunden seien auch bei Bezahlung des Mindestlohnes unbezahlbar.

Seit elf Jahren kümmert sich Meißner auch um den Kirchenblumenschmuck und zeigte sich früher für die Ausstattung der Heiligen drei Könige verantwortlich. Meißner selbst blickte auf ihre Vergangenheit als Büchereileiterin zurück. 1995 habe sie der damalige Pfarrer Andreas Renner gefragt, ob sie diese ehrenamtliche Aufgabe übernehmen könne. Sie habe sich mit voller Kraft eingebracht und sei so in die Büchereiarbeit hineingewachsen. Bei einer Buchbesprechung seien Maria Pleyer und Rita Eckl mit ins Büchereiteam gekommen. Vor 12 Jahren sei Roswitha Schenk noch mit zum Büchereiteam gestoßen. „Wir haben oft lange Unterhaltungen geführt und haben echte Freundschaften geschlossen“, blickte Meißner zurück.

„Mein größter Wunsch ist weiterhin, dass wir größere Räumlichkeiten für die Pfarr- und Gemeindebücherei bekommen. Dort sollte nicht nur Platz für die Ausleihe sein, sondern ein Ort der Begegnung werden“, forderte sie mit Blick zum Rathauschef. Besonders dankte Meißner auch ihrer Familie. „Ich bin jetzt schon einige Zeit ohne Bücherei, ich vermisse sie schon ein bisschen“, gestand Meißner abschließend.