24.12.2020 Virtuelles Krippenspiel in Waldthurn

Krippenspiel in der Kinderchristmette

„Jesus wird geboren“ hieß das Krippenspiel in der Kinderchristmette. Auf großem Bild an der Wand wurde die Weihnachtsgeschichte bis zur Geburt Christi in Bildern gezeigt – 19 Kinder sprachen dazu daheim aufgenommene Texte.

Waldthurn (franz voelkl)

Diese Heilige Nacht wird vermutlich in die Geschichtsbücher eingehen. Spätestens ab 21 Uhr mussten die Familien diese „Nacht der Nächte“ vor dem Christbaum im heimischen Wohnzimmer feiern. Die Pfarrei St. Sebastian eröffnet den Heiligen Tag schon um 6 Uhr mit einer stimmungsvollen Rorate, gesanglich von der Gruppe Triangel morgentlich untermalt. Um 15.30 Uhr wetzten viele Kinder schon etwas unruhig auf ihren Kirchenplätzen und warteten auf das mit Spannung herbeigesehnte Krippenspiel. „Jesus wird geboren“ war das Thema und auf großem Bild an der Wand wurde die Weihnachtsgeschichte bis zur Geburt Christi in Bildern gezeigt. 19 Mädchen und Buben der 3. und 4. Klasse sprachen zu den Bildern den Text. Diese hatten daheim jeweils ihren Part aufgenommen, die KLJB hatte die Texte geordnet und passend zum improvisierten Krippenspiel in die entsprechende Reihenfolge gebracht. Die einleitenden Engelbilder stammten von Carla Friedl und Lea Grünauer. Mit im Krippenspiel-Planungsteam waren Hannah-Sophia Hornstein, Vanessa Ertl, Manuela Grünauer und Judith Friedl. Gesanglich begleiteten PassionalMusic mit Alexandra Jaworski, Hannah Reil und Annika Pankotsch diese außergewöhnliche Kinderchristmette.

Sprecher waren (virtuell eingespielt): Julian Schell, Jana Rupprecht, Julia Baier, Marie Hauser, Julian Waldhier, Emma Ertl, Sarah Kastner, Lorenz Greiner, Emilia Rieder, Lukas Weig, Lena Müller, Jonas Bauer, Iona Saloga, Johannes Schell, Kimberly Maier, Marie Müller, Lena Pöhlitz, Lena Gmeiner und Simon Ludwig.

Pfarrer Norbert Götz freute sich, dass endlich Weihnachten ist und fragte die Kinder, warum sie sich denn so arg freuten: „Auch wegen den Geschenken“, klang es vorsichtig aus einer Kinderkehle, was den Geistlichen amüsierte. Kinder hatten im Vorfeld auch eine Vielzahl von Engel gemalt, die nun überall im Gotteshaus „ausgestellt“ waren.

In der „zweiten Christmette“ um 17.30 Uhr erklang von Hans-Peter Reil und seiner Tochter Hannah die musikalische Begleitung, um 19.30 Uhr schließlich zelebrierte Götz in Begleitung von Diakon Janusz Szubartowicz die Christmette. Die Gruppe Triangel mit Steffi Daubenmerkl, Doris Völkl und Andrea Götz, sowie Johannes Pflaum an der Klarinette und Organist Georg Schmidbauer umrahmten festlich die Nachtchristmette. „Und der Herr ist doch da!“, meinte der Geistliche, obwohl man nicht einmal das „Stille Nacht“ singen durfte. Trotz Corona sollte man keine „Kontaktbeschränkung“ zu Jesus Christus haben. Die Kindermette und die Nachtchristmette wurden von der Landjugend per Livestream übertragen, wobei bei den beiden Übertragungen laut Simon Griesbach (KLJB-Livestreamteam) zirka 1600 Gläubige die Streams der jungen Waldthurner Christen daheim verfolgten.