24.12.2019 Kinderchristmette

Viele Kinder können es kaum noch erwarten, bis die Bescherung beginnt. Dennoch lauschen sie aufmerksam dem Krippenspiel in der Kirche. (FranzVölkl)

(von Franz Völkl) „Natürlich sind Geschenke wichtig, doch Jesus ist das entscheidende Geschenk dieser Tage“, meinte Pfarrer Norbert Götz verständnisvoll. Gott habe den Menschen den Sohn Gottes gesandt und dabei das schönste Weihnachtsgeschenk überreicht, das er überhaupt machen konnte. Schon hier war so manches Geflüster der Jüngsten im Gotteshaus zu hören, wann denn das Krippenspiel beginnt.

Bereits zum dritten Mal übernahmen Judith Friedl, zusammen mit Hannah-Sophia Hornstein und Manuela Grünauer die Organisation des Krippenspiels samt musikalischer Begleitung. Gekonnt führte die bewundernswerte Chorleiterin Manuela Grünauer den Chor amicanti durch die Kinderchristmette. Schließlich kamen die Ereignisse der Heiligen Nacht beim kurzweiligen und tiefsinnigen Spiel zur Aufführung. Julius Hornstein und Julian Grünauer führten als Erzähler durch das Programm. Hornstein sprach zuvor auch noch die Lesung.

„Passt auf ihr Leut und spitzt as Ohr, Playstation, Fernseher, Thermomix und Packerlsuppn warn vor über 2000 Jahren noch nicht da“, erklärte Sprecher Hornstein einleitend.

Felizitas Winkler und Franz-Josef Riedl waren Maria- und Josef-Darsteller wie aus dem Bilderbuch. Bote Jana Rupprecht verkündete, dass sich alle an der Volkszählung beteiligen müssen. In beeindruckender Weise stellten die jungen Schauspieler die einzelnen Szenen mit Miriam Danzer, Sarah Kastner und Julian Grünauer dar, Marie Müller war der Verkündigungsengel. Vinzenz Grötsch, Bastian Bergler und Marie Hauser traten als abweisende Wirtsleute auf. Florian Beimler und Oleksej Minakov waren schließlich die gestandenen Hirten.

Im Kirchenportal war die aufgeregte, verständliche Vorfreude der Kinder auf das Christkind zu hören, die der Kinderchristmette ihr eigenes Flair gab. Die Kids hatten sich teilweise beim Taufbecken positioniert und inspizierten den Christbaum. Im abgedunkelten Gotteshaus erklang am Schluss das „Stille Nacht, heilige Nacht“. Den Heimweg haben viele Familien unter sanftem Druck der Kinder in Rekordzeit bewältigt.