20.01.2022 Waldthurner feiern Patrozinium

Pfarrer Norbert Götz (links) feiert zusammen mit Diakon Janusz Szubartowicz das Patrozinium des Heiligen Sebastian

Bild und Text: Franz Völkl

„Die Menschen haben im Jahr 680 wegen der Pestepidemie verzweifelt die Reliquien des Heiligen Sebastian durch die Straßen von Rom getragen – auffallend war, dass die Pest schneller erloschen ist“, sagte Pfarrer Norbert Götz beim Festgottesdienst anlässlich des Patroziniums der Pfarrkirche St. Sebastian. Auch in der Coronakrise sollten wir uns an unsere Freunde im Himmel wie den Heiligen Sebastian erinnern und um die Fürsprache bitten.Der Patron habe damals den Glauben nicht abgegeben, sondern sich zu Jesus Christus bekannt und ist dafür als Märtyrer gestorben,

So wie Sebastian, der ein hilfreicher Freund war, sollten auch wir uns untereinander helfen. Er sei auch der Heilige der Waldarbeiter und Schützen, Götz begrüßte die Sportschützen des Waldthurner Schützenvereins und der Bayerntreuschützen Lennesrieth zur Messe, die Diakon Janusz Szubartowicz mitfeierte.

Pfarrgemeinderatssprecherin Birgit Bergmann sprach die Lesung. Die Gesangsgruppe Andrea Götz (Sopran), Steffi Daubenmerkl (Mezzosopran) und Doris Völkl (Alt) umrahmte das Patrozinium beeindruckend – Georg Schmidbauer begleitete das Trio an der Orgel.