15.08.2021 Großen Frauentag auf dem Fahrenberg

Beim Festgottesdienst mit Weihbischof Reinhard Pappenberger (vorne Mitte) meint es die Sonne besonders gut mit den vielen Gläubigen, sie feiern im kühlenden Schatten der großen Bäume am Freialtar.

Bild und Text: Franz Völkl

Der Feiertag Mariä Himmelfahrt – der „Große Frauentag“ war genau nach dem Geschmack der vielen Gläubigen, die auch in diesem Jahr auf den Fahrenberg, ob zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto gekommen waren. Schon zu den beiden “Frühmessen” in der Wallfahrtskirche, eine am Morgen um 7 Uhr und eineinhalb Stunden später, die Messe, welche die Gesangsgruppe Triangel (Waldthurn) mit Andrea Götz, Steffi Daubenmerkl und Doris Völkl sowie Organist Georg Schmidbauer musikalisch umrahmten, kamen viele Christen.Vor dem Festgottesdienst war die Feuerwehr Bernrieth als Parkplatzeinweiser die ordnende Hand, damit alle Gläubigen rechtzeitig am Freialtar waren. Diese Festmesse zelebrierte Weihbischof Reinhard Pappenberger aus Regensburg, mit den Tiefenbacher Pfarrer Albert Hölzl, den heimischen Pfarrer Norbert Götz und Diakon Janusz Szubartowicz aus Waldthurn. Götz begrüßte zum Wallfahrtshöhepunkt nicht nur den Weihbischof, sondern auch die Pilger unter ihnen der neue Regierungsvizepräsidenten der Oberpfalz, Florian Luderschmid.

Heute ist die Segnung der Kräuterbuschen in denen Blumen und Kräuter eingebunden sind. Maria ist die schönste Blume der Welt und gleichzeitig ist sie das Kraut, das die Heilkräfte vermehrt”, sagte Götz. “Die Gottesmutter hat eine besondere Nähe zu Gott, ihr Leben war vom Anfang bis zum letzten Atemzug von seiner Gnade umgeben”, meinte der Weihbischof. Schon Papst Pius VII habe 1950 im Glaubensbekenntnis festgestellt, dass es eine Glaubenswahrheit sei, dass die unbefleckte immer jungfräuliche Gottesmutter Maria nach Vollendung ihres irdischen Lebenslaufes mit Leib und Seele zur himmlischen Herrlichkeit aufgenommen worden ist. Nach dem Verlust der Menschlichkeit und des Trümmerfeldes des Krieges ein untrügliches Zeichen der Hoffnung.

“Hinter uns liegt hier in den vergangenen Jahrzehnten nun eine goldene Zeit”, sagte Pappenberger. Immer wieder aber sei der Mensch dumm und zieht sich so wie damals beim Brandenburger Tor in Berlin eine Mauer hoch. “Mauert euer Herz nicht zu, denn dies kann nur geschehen, wenn der jeweilige Mensch es selbst tut”. Gelungen rundete die Trachtenkapelle Waldthurn unter der Leitung von Josef Pflaum sen. den Gottesdienst ab. Die Lesung sprach Kirchenpfleger Georg Wittmann (Frankenrieth). Am Nachmittag schloss eine festliche Marienfeier in der Wallfahrtskirche den höchsten Festtag ab.