14.01.2020 Tauferinnerungsfeier in der Pfarrei Waldthurn

Pfarrer Norbert Götz segnet die Mädchen und Buben an der Tauferinnerungsfeier direkt am Taufstein (Bild: fvo)

(von Franz Völkl) 

„Wer von euch kann sich noch an seine Taufe erinnern?“ fragte Pfarrer Norbert Götz am Sonntagnachmittag bei der Tauferinnerungsfeier die Mädchen und Buben der zweiten Klasse. „Selbstverständlich keiner – ich auch nicht“, meinte der Geistliche. Darum sei man heute zusammen gekommen, um mit Eltern, Geschwistern, Oma und Opa sowie den Paten an die eigene Taufe zu erinnern.

Angela Wittmann vom Sachausschuss Ehe und Familie las die Geschichte von Swimmy, dem schwarzen kleinen Fisch, der die verängstigten roten kleinen Fische dazu ermunterte, sich zu einen großen Schwarm zu verbinden. Als große Einheit werden sie nun wahrgenommen, die keiner sich anzugreifen wagt. Swimmy selbst fungierte dabei als schwarzes wachsames Auge. Die großen Fische nahmen so vor ihnen Reißaus.

Pfarrer Götz meinte, durch die Taufe sei man in die große Gemeinschaft der Christen aufgenommen worden, in die Familie Gottes. Jesus Christus sei so was ähnliches wie dieser Swimmy. Als Christen könne man sich gegenseitig Mut machen, jeder Einzelne sei wichtig.

Jedes der Kinder hatte seine Taufkerze dabei, die an der Osterkerze entzündet wurde. Götz segnete sie mit dem Weihwasser aus dem Taufbrunnen. Zum Schluss bekam jedes Kind einen kleinen Fisch.

Annika Pankotsch umrahmte die Feier musikalisch mit dem E-Piano. Im Anschluss trafen sich alle teilnehmenden Familien mit Paten zu Kaffee und Kuchen beim Maler-Michl. Die Betreuung übernahmen neben der Sachausschussvorsitzenden Wittmann die Helferinnen Gabi Ertl, Sieglinde Ertl, Doris Völkl, Susanne Rieder und Vanessa Ertl.