02.03.2019 Lennesriether Klosterschwester verstorben

Rutilia Ertl

Lennesrieth/Oberzell (fvo) Im Alter von 82 Jahren verstarb am 2. März 2019 die aus Lennesrieth stammende Klosterschwester Rutilia Ertl auf der Palliativstation der Uniklinik Würzburg. Weil ihr Geburtstag auf den 4. Dezember fiel, erhielt sie bei der Taufe den Namen Barbara (Betty). Von 1943 bis 1951 besuchte sie die Volksschule in Lennesrieth und anschließend für zwei Jahre die Landwirtschaftliche Berufsschule.

Durch die Oberzeller Schwestern in Waldthurn lernte Barbara diese Gemeinschaft kennen.

Mit nicht einmal 17 Jahren trat Barbara im August 1953 in diese Klostergemeinschaft ein,
wurde im Mai 1959 ins Noviziat aufgenommen und erhielt den Ordensnamen
Schwester M. Rutilia. Im Mai 1961 legte sie die zeitliche Profess und drei Jahre später die
Profess auf Lebenszeit ab.

Nach der Ausbildung war sie fast 35 Jahre lang Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrerin in Giebelstadt bei Würzburg. 20 Jahre lang war sie auch Oberin des dortigen Schwesternkonvents. Von 1999 bis 2008 half Schwester Rutilia im Haushalt in Giebelstadt und war Oberin für die Konventsregion Würzburg-Stadt, zu der die Niederlassungen St. Burkard, Haus Antonia Werr und Giebelstadt gehörte.

Nach der Auflösung des Konventes in Giebelstadt im September 2008 lebte Schwester Rutilia im Mutterhaus in Oberzell bei Würzburg.

Nach schwerer Krankheit, gestärkt mit den Sakramenten der Kirche
gab sie ihr Leben am Abend des 2. März auf der Palliativstation der Uniklinik in die
Hände Gottes zurück. Begräbnismesse und Beerdigung fanden am vergangenen Samstag, 09.03.2019 im Kloster Oberzell, etwa sechs Kilometer von Würzburg, statt.