02.01.2022 Sternsinger locken rund um Waldthurn Menschen aus den Häusern

Nach Gedicht und Gesang der Sternsinger spendeten die Christen in den einzelnen Orten wie hier in Woppenrieth für Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns.

Bild und Text: Franz Völkl

Das Risiko war zu hoch, deshalb konnten die Sternsinger nicht von Haus zu Haus ziehen. Trotzdem kamen die Heiligen drei Könige zum Waldthurner Kirchplatz und in die verschiedenen Dörfer. “Sie bringen im wahrsten Sinne des Wortes nach den vergangenen oft düsteren Tagen den hellen Schein mit”, sagte in Woppenrieth eine Dorfbewohnerin. Einheimische, Gäste, Mädchen und Buben und so mancher Vierbeiner hatten sich im “Bürgermeisterdorf” eingefunden.Bei herrlichem Sonnenschein waren am Dreikönigstag die einzelnen Drei-König-Trupps mit 48 Sternsingern an zehn Orten unterwegs, sangen und sprachen an zentraler Stelle in den einzelnen Orten jeweils zeitgleich um 14 Uhr in Waldthurn am Kirchplatz, ebenso in Albersrieth (Dorftreff), Frankenrieth (Spielplatz), Remmelberg (Spielplatz), Schammesrieth (Bushaltestelle), Spielberg (Dorfkapelle), Lennesrieth (Dorfplatz), Ottenrieth (Spielplatz), Woppenrieth (Dorfkreuz) und am frühen Abend in Oberbernrieth am Feuerwehrhaus. Die Hauptorganisation der gesamten Aktion hatte Barbara Stahl aus Frankenrieth.

Die zahlreichen Zuschauer zückten ihre Geldbeutel und spendeten für die Kirche in Afrika und für Kinder in Not in aller Welt. Am Vormittag des Dreikönigstags waren Sternsinger in den Feiertagsgottesdiensten inklusive Vorabendmesse aufgetreten.