01.05.2022 Die fahrenberglose Zeit ist vorbei

Betend ziehen die vielen Pilger von Waldthurn aus zum Fahrenberg

Bild und Text: Franz Völkl

„Wir ziehen zur Mutter der Gnade“, hallte es am vergangenen Sonntag durch die Wallfahrtkirche Mariä Heimsuchung auf dem Fahrenberg. Fahrenberg-Organist Georg Schmidbauer aus Oberbernrieth spielte und voller Inbrunst stimmten die vielen Wallfahrer dankbar mit ein.Klein und Groß marschierten den einstündigen Weg mit Fahnenabordnungen der KLJB, Kolping, des MMC Waldthurn und des MMC aus Vohenstrauß von Waldthurn aus, mit den betenden und singenden Pfarrer Norbert Götz und Diakon Janusz Szubartowicz samt Kreuzträger zur Wallfahrtskirche. Dabei fungierten verschiedene Vorbeter, unter ihnen das Kommunionkind Lea Graf vom Lennesriether Haselranken.

In der Wallfahrtskirche erwärmten die vielen Pilger das vom Winter abgekühlte Gotteshaus durch ihr Dasein und die Wärme des Glaubens – das vertraute Fahrenberg-Wallfahrtsbild mit Pfarrer und Diakon, die nach der „Wallfahrts-Winterpause“ ganz offiziell das Wallfahrtsjahr 2022 mit dem Festgottesdienst eröffneten. Am Eingang zur Sakristei sagte Fahrenberg-Mesner Josef Riedl: „Maria ist die persönlich Schutzfrau des Einzelen.“ Götz sagte, dass sich derzeit in der Kirche viel Frust breit mache. Die Worte Jesu im Evangelium seien aber wichtiger als so mancher Kommentar von Besserwissern in unserer Umgebung. Entscheidend sei was Jesus sagt und Maria gebe den eindringlichen Ratschlag, auf ihn zu hören. Regine Weig aus Ottenrieth sprach die Lesung und die Fürbitten.